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Am
26.6.2009 hatte Werner eine Gerichtsverhandlung beim LG Wuppertal.
Pünktlich war er, und ca. 10 Prozessbeobachter aus ganz Deutschland vor
dem angegebenen Sitzungssaal. Auf dem elektronischen Display im
Eingangsbereich war der Sitzungssaal J 12 SG angegeben. Eine
Verhandlung fand aber im angebenen Sitzungssaal, zur angegeben Zeit nicht statt.
Dennoch
bekam Herr Korte einige Tage später ein Säuminsurteil zugeschickt. es
wurde behauptet, er sei nicht zu der Verhandlung erschienen.
Eine glatte Lüge
Im
November 2009 musste der Präsident des Landgerichts Wuppertal zugeben,
dass die Verhandlung nicht in dem vorgesehenen Saal
J 12 SG stattfand, sondern im Saal J 04 SG.
Herr
Korte und verschiedene Prozessbeobachter teilten dem Gericht mit, dass
Herr Korte pünktlich vor dem angebenen Sitzungssaal
J 12 SG erschienen
war, es aber gar keine Verhandlung gab, und noch nicht einmal ein
Aushang vorhanden war. Es wurde daher die Wiedereinsetzung in den
vorherigen Stand beantragt.
Obwohl hier eindeutig ein Fehler des
Gerichts vorlag, wurde die Wiedereinsetzung in den vorherigen Stand
rechtswidrig verweigert.
Am 1.9.2009 gab es eine erste Demo vor dem LG Wuppertal, die sehr gut ankam. Am
6.10.2009 gab es eine weitere Demo vor dem LG Wuppertal. Diesesmal
konnten wir schon früher beginnen. Wir hatten sogar noch mehr Zuspruch, als
bei der ersten Demo. Natürlich haben wir zugesehen, dass besonders auch
Ausländer unsere Flugblätter erhielten, damit diese, über die Demo
gegen die Justiz in Deutschland, in ihren Ländern berichten
können. Ein Highlight war natürlich der Auftritt von 3 Mitarbeitern des
Ordnungsamt Wuppertal.
Zu
3. waren sie mutig. Einer zeigte seine
"Hundemarke" und fragte, ob wir eine Genehmigung für die Demo hätten.
Der Justizkritiker Schreiber erklärte: "die brauchen wir nicht".
Es wurde gefragt, weshalb
glauben, dass wir keine Genehmigung bräuchten. "Die Demo ist zu klein",
antwortete der Justizkritiker Schreiber, schließlich waren wir nur
zu zweit. Jetzt wollte er wissen, ab wieviel Personen den eine
Anmeldung nötig sei. Der Justizkritiker Schreiber antwortete, dass es
da verschiedene Aussagen gab. Mal sagte man bis 3 Personen sei
keine Anmeldung nötig, und mal sagte man bis 7 Personen. Es wurde aber
auch gesagt, dass unsere Demo auch nicht anmeldepflichtig sei,
weil wir mit unseren Plakaten niemand behindern. Jetzt wollte der
Mitarbeiter wissen, wer mir die Auskünfte erteilt hat.
Die
Auskünfte erteilte ein Richter des Amtsgericht Bochum, Mitglieder der
Partei "Die Linken", sowie der in Gelsenkirchen zuständige Mitarbeiter
der Polizei.
Nun meldete sich ein weiterer Mitarbeiter des
Ordnungsamt, und meinte auch seinen Blödsinn von sich geben zu müßen.
"Wuppertal ist aber nicht Gelsenkirchen". Toller Spruch, hat uns
unheimlich beeindruckt. Der Justizkritiker Schreiber antwortete dem
Mitarbeiter: "In Gelsenkirchen gilt das Grundgesetz, was gilt den
in Wuppertal?" Daraufhin zogen es die drei vor das Gespräch zu beenden,
wünschten uns noch einen schönen Tag, und gingen weiter.
Solche
Versuche uns durch Ordnungskräfte einschüchtern zu wollen, haben wir
bereits mehrfach erlebt, aber dies hat bei uns noch nie geklappt..
Nach ca. 1 Stunde beendeten wir die Demo friedlich.
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